• Heidi

Denkanstoß am Dienstag: Es wird nie mehr so wie es war?

Aktualisiert: 7. Aug. 2020

Wenn ich das höre, klemmt`s bei mir: Corona hat Geschichte geschrieben. Corona hat die Welt verändert. Es wird nie mehr so wie es war. Warum klemmt`s? Weil das Gegenteil noch nie so war! Morgen ist immer anders als heute und heute ist immer anders als gestern. Was stimmen mag: dass wir nicht immer synchron laufen mit der Zeit. Indem wir in der Vergangenheit hängen bleiben, „früher war alles anders bzw. besser“. Uns an die Gegenwart klammern, "ich will nicht, dass sich etwas ändert". Oder uns den Sorgenschuh der Zukunft anziehen, „es wird noch richtig düster werden“. Was ist die Schlussfolgerung aus diesem meinen corona-indizierten Befund? Drei Wahrheitssuchen möchte ich mit Dir teilen: 1. Für die VERGANGENHEITSBESCHÖNIGER: Du bist der Produzent von Energie. Und nicht der Zerstörer von ihr. Konkret: Was kann ich aus meinen Erfahrungen in der Vergangenheit, in der alles besser und schöner war, anderen Positives weitergeben? Und was wiederum kann ich teilen, nachdem ich mit schwierigen Lebenssituationen konfrontiert war und im nach hinein feststellen durfte, dass ich - Hoppla! - an ihnen gewachsen bin? 2. Für die GEGENWARTSVERZWEIFLER: Schmerz ist unvermeidbar. Leiden ist eine Wahl. Konkret: Wie gehe ich mit einem Schmerz wie Corona um? Ich kann, ich muss mich aber nicht überwältigen lassen. Ich kann mich dafür entscheiden, dass ich mit der schmerzhaften Situation umgehen will. Und das auch kann. Erwachen ist nicht immer böse. 3. Für die ZUKUNFTSBEDENKENTRÄGER: Dinge scheinen oft real zu sein. Aber sie sind nicht notwendig wahr. Konkret: Was ist mein Glaubenssatz, der mich immer wieder in die Angst- und Sorgenecke treibt? Bsp.: „Ich schaffe das niemals“, „Ich will alles kontrollieren können“, „Ich mache möglichst viel mit mir selbst aus“. Wie neugierig bin ich mit mir selbst, um herauszufinden, dass auch ich vertrauen, loslassen, gelassen sein (lernen) kann? Es wird nie mehr so wie es war. Richtig. Und das in Ordnung so. Jede Krise ist für irgend etwas gut. Gestern. Heute. Morgen. Auf Deine Beweglichkeit in Kopf und Herz! Heidi

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